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Politik

Erstmals weibliche Kandidatin für das Präsidentenamt in Armenien

CEC

Präsidentschaftswahlen 2013 in Armenien stehen bevor

Die Registrierung der Kandidaten ist vorbei: Für die kommende Präsidentschaftswahl in Armenien werden insgesamt 15 Personen kandidieren. Der amtierende Präsident Sersch Sargsyan wurde von der Republikanischen Partei Armeniens ernannt. Die „Liberty Partei“ hat Hrant Bagratyan als Kandidat aufgestellt.

Andere Kandidaten sind der Parteichef der Heritage Partei Raffi Hovhannisyan, Parteivorsitzender der nationalen Selbstbestimmungs-Partei Paruyr Hayrikyan, Parteichef der „National Accord“-Partei Aram Harutyunyan, Bergkarabachs Ex-Außenminister Arman Melikyan und Ruben Ayvazyan, Advokat beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte.

Weiterer Kandidat Taron Abrahamyan ist der Präsident der armenischen „Combat Karate Kobudo National Federation“. Ruben Aharonyan war der Leiter der Progressiven Sozialistischen Partei Armeniens, ist derzeit jedoch nicht beschäftigt. Er ist zudem für die Schaffung einer zweiten UdSSR. Kandidat Andrias Ghukasyan ist Präsident des Verwaltungsrates der „Radio hay LLC“.
Mher Hayrapetyan, derzeit ebenso nicht beschäftigt, Rentner Pavlik Sargsyan, Spezialist in armenischen epischen Studien Vardan Sedrakyan und Präsident der „Kashatagh“ NRO Robert Simonyan werden ebenfalls für das Präsidentenamt kandidieren.
Zum ersten Mal in der Geschichte Armeniens ist einer der Kandidaten für die Präsidentschaft eine Frau. Narine Mkrtchan ist Präsidentin des „Yerevan Press Club“ und Dozentin an der Staatlichen Pädagogischen Universität in Jerewan.
Die drei wichtigsten Oppositionsparteien ARF-Dashnaktsutyun, Armenian National Congress und die Partei Blühendes Armenien haben sich geweigert ihre eigenen Kandidaten ins Feld zu schicken.
„Sie weigern sich ihre politischen Differenzen beiseitezulegen und ihre Arroganz herunterzuschrauben und nennen eine zu erwartende Verfälschung der Wahl als Grund für ihren Ausstieg. Dies sind die gleichen Parteien, die sich über staatliche Korruption beklagen und regelmäßig für einen Regimewechsel plädieren. Ihre Entscheidung ist eine edle Tat von Defätismus, nichts mehr. Es gibt nichts ehrenhaftes an der Weigerung an einem demokratischen Prozess teilzunehmen. Sie lassen ihre Leute einfach im Stich. Eine Einheit in Gedanken, Handlungen und Taten ist zwingend erforderlich.“, schreibt die armenische Nachrichtenplattform hetq Online.
Die Präsidentschaftswahlen finden am 18. Februar 2013 statt. Der Wahlkampf beginnt am 21. Januar und dauert bis zum 16. Februar an.

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