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Armenien verbessert sich im Korruptionswahrnehmungsindex

Mit einem Wert von 49/100 und einem Ranking von 60/180 ist Armenien ein deutlicher Aufsteiger auf dem Korruptionswahrnehmungsindex (CPI) von Transparency International, der in dem Land seit 2012 um 15 Punkte gestiegen ist. Im letzten Jahr war Armenien ein Land, das man im Auge behalten sollte. Es hat einen schrittweisen Ansatz für Reformen gewählt, was zu stetigen und positiven Verbesserungen bei der Korruptionsbekämpfung geführt hat.

Die Wahrung der Unabhängigkeit der Justiz und die Sicherstellung der gegenseitigen Kontrolle stellen jedoch nach wie vor kritische erste Schritte in den Bemühungen zur Korruptionsbekämpfung dar. Die Effektivität dieser Bemühungen wird zusätzlich durch die aktuelle politische und wirtschaftliche Krise als Folge des jüngsten Berg-Karabach-Konflikts und der anschließenden Proteste gegen Premierminister Nikol Paschinjan wegen eines Waffenstillstandsabkommens infrage gestellt.

Grafik: transparency.am

Armeniens Nachbar Georgien belegt mit einem Wert von 56/100 und einem Rang von 45/180. Die Türkei liegt im Korruptionswahrnehmungsindex hinter Armenien auf Platz 86/180 (Score 40/100). Aserbaidschan und Russland liegen hinter der Türkei gleich auf mit einem Score von 30/100 auf Platz 129/180. Den letzten Platz belegt der Südsudan und den ersten Platz teilen sich Dänemark und Neuseeland. Deutschland belegt Platz 9 mit einem Score von 80/100.

Lesen Sie auch:  Armenien will Aserbaidschan wegen Nichteinhaltung des IGH-Urteils vor UN-Sicherheitsrat bringen
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