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Kultur

Zwei armenische Manuskripte kommen in die Getty-Sammlung

Wie das weltbekannte Getty-Museum aus Los Angeles am Montag mitteilte, werden zwei armenische Manuskripte in die Museumssammlung aufgenommen.

Ein kürzlich erworbenes Werk aus einem armenischen Manuskript aus dem 17. Jahrhundert zeigt die christliche Geschichte von der wundersamen Ankunft des Christuskindes auf der Erde. Im frühen 20. Jahrhundert wurde das Bild aus dem Originalbuch herausgeschnitten, wahrscheinlich von einem Kunsthändler. „Jetzt können wir es jedoch wieder mit dem Stammbuch und einem zweiten abgetrennten Blatt zusammenführen, die sich seit 1983 in der Getty-Sammlung befinden, und gewinnen ein neues Verständnis für das Manuskript als Ganzes.“, so das Museum.

Zusammen mit einem armenischen Manuskript aus dem 16. Jahrhundert gelangte das Werk im vergangenen Winter in die Handschriftenabteilung des Getty Museums als Teil der fortgesetzten Bemühungen der Abteilung, die Grenzen der Sammlung über Westeuropa hinaus zu erweitern. Mit diesen beiden Neuerwerbungen erhöht sich die Sammlung armenischer Manuskripte des Getty auf sieben. „Sie ermöglichen es uns, in unseren Ausstellungen reichhaltigere Geschichten zu erzählen und eine vollständigere Geschichte der armenischen Buchmalerei zu präsentieren.“ heißt es in der Getty-Mitteilung.

Dieses Manuskripte erlauben dem Museum einen breiteren Blick darauf, wie sich die armenische Buchmalerei im Laufe der Zeit entwickelt hat. Es bietet eine visuelle Verbindung zwischen den beiden anderen armenischen Evangelienbüchern des Getty Museums, eines aus dem 14. und eines aus dem 17. Jahrhundert. Beide Manuskripte haben oder hatten früher einen ähnlichen Dekorationszyklus wie das neue Manuskript.

In ihrer Mitteilung schreibt das Museum weiter: „Diese Anschaffungen ermöglichen es uns, Elemente des kulturellen Erbes zu rekonstruieren und für zukünftige Generationen zu bewahren. Sie fordern uns auch heraus, unser Verständnis der armenischen Manuskriptillumination zu vertiefen und zu erweitern. Wir freuen uns auf das Studium und die Begeisterung, die diese beiden neuen Stücke der Handschriftensammlung hervorrufen werden.“

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