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US-Kongress erkennt IS-Verbrechen an Minderheiten als Genozid an

US-Kongress erkennt Verbrechen an Christen und anderen Minderheiten als Genozid an

US-Kongress erkennt Verbrechen an Christen und anderen Minderheiten als Genozid an

US-Kongress erkennt Verbrechen an Christen und anderen Minderheiten als Genozid an


Der Kongress der Vereinigten Staaten hat am Montag Verbrechen, die an Minderheiten aufgrund ihrer Ethnie und Religion begangen werden, als „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ und „Völkermord“ anerkannt.

Die Resolution H.Con.Res.75 wurde gestern vom Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten einstimmig mit 393 Ja- und 0 Nein-Stimmen – bei 40 Enthaltungen – verabschiedet.
Die Resolution besagt, dass diejenigen, die Verbrechen gegen Christen und anderen ethnischen und religiösen Minderheiten, einschließlich
Jesiden, Turkmenen, Sabäer-Mandäer, Kaka’e und Kurden begehen oder unterstützen, und sie ausschließlich wegen ethnischer und religiöser Gründe zum Ziel machen, sich der Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und des Völkermords schuldig machen.
Auch wenn spezielle christliche Volksgruppen wie etwa Armenier, Aramäer/Assyrer oder Chaldäer nicht explizit erwähnt werden, wird festgehalten, dass Christen und andere ethnische und religiöse Minderheiten seit Jahrtausenden einen integralen Bestandteil der kulturellen Fabrik des Nahen Ostens darstellen.
Der US-Kongress fordert zudem alle Regierungen und multinationalen Vereinen dazu auf, Verbrechen die im Namen einer Religion begangen werden entsprechend als Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und als Völkermord zu bezeichnen.

Lesen Sie auch:  Völkermord an Armenier: Kölner Initiative kämpft weiter für Genozid-Mahnmal
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