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Parlament von New South Wales erkennt Völkermord an Aramäern, Griechen und Armeniern an

Parlament von New South Wales (Foto: theTelegraph)

Parlament von New South Wales (Foto: theTelegraph)


Am Mittwoch, den 1. Mai 2013, verabschiedete das Parlament von New South Wales einstimmig einen Antrag zur Anerkennung des aramäischen/assyrischen, griechischen und armenischen Völkermords, auf Antrag des Assyrian Universal Alliance, dem australischen Hellenic Council und des Armenian National Committee, berichtet das Nachrichtenportal „Armenpress“ in Bezugnahme auf ANA.

Hermiz Shahen, der stellvertretende Generalsekretär der Assyrian Universal Alliance, sagte: „Dies stellt einen außergewöhnlichen Moment in der Geschichte der assyrischen Nation dar. Das assyrische Volk kämpft seit Jahren um die internationale Anerkennung des Genozids begangen durch die osmanische Regierung unter der Führung der chauvinistischen Partei der Jungtürken in den Jahren 1914 bis 1923. Diese Anerkennung wird als machtvoller Konter gegen diejenigen dienen, vor allem in der heutigen Türkei, die immer noch den Völkermord an der osmanischen christlichen Minderheiten ignorieren oder leugnen. Assyrer im Irak, in Syrien und der Türkei zahlen kontinuierlich den Preis als Folge der Leugnung des Völkermords.“
Fred Nile, Mitglied des Legislativrats von New South Wales sagte in seiner Rede: „Im Laufe der Jahre haben viele Mitglieder des Parlaments – sowohl in dieser Kammer als auch im Legislativrat – sich um die Frage der Anerkennung des Völkermords an den Assyrern, Armeniern und Griechen bemüht. Tatsächlich war es das Parlament von New South Wales, das den Weg für dieses Thema ebnete, als es im Jahr 1997 eine Resolution zur Anerkennung des armenischen Genozids verabschiedete. Ich erhebe mich heute und fordere, dass wir diese Bemühungen mit der Annahme eines Antrags zur Anerkennung des assyrischen und griechischen Genozids vervollständigen. In Erinnerung an diese Ereignisse, sind wir nicht um Schuldzuweisungen bemüht. Dies ist eine Frage der Geschichte und Geschichte darf weder gelöscht noch vergessen werden. Wir müssen uns an die Wahrheit erinnern und diese aussprechen.“

Mehr Info: New South Wales Parlamentsprotokoll, 1. Mai 2013

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