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Armenien will Täter von Kriegsverbrechen vor internationale Gerichte stellen

Das Europäische Parlament hat am Donnerstag mit großer Mehrheit eine Resolution angenommen, in der Aserbaidschan aufgefordert wird, armenische Soldaten und Zivilisten freizulassen, die seit dem Bergkarabach-Krieg im Herbst 2020 gefangen gehalten werden.

Ministerium für auswärtige Angelegenheiten der Republik Armenien

Armenien ist entschlossen notwendigen Schritte zu unternehmen, um die Täter von Kriegsverbrechen in Bergkarabach vor internationale Gerichte zu stellen.

„Das Europäische Parlament hat erklärt, dass die Verletzungen des humanitären Rechts durch Aserbaidschan einem gewaltsamen verschwinden lassen gleichkommen. Die (…) genannten Verstöße sind Kriegsverbrechen und Armenien wird die notwendigen Schritte unternehmen, um die Täter dieser Verbrechen vor internationale Gerichte zu bringen“, heißt es am Samstag in einer Erklärung des Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten der Republik Armenien. „Die Resolution besagt eindeutig, dass Aserbaidschan durch sein Eindringen in das Territorium Armeniens am 12. Mai das Völkerrecht und die territoriale Integrität Armeniens verletzt hat.“, so das Ministerium.

Das Europäische Parlament hat am Donnerstag mit großer Mehrheit eine Resolution verabschiedet, in der Aserbaidschan aufgefordert wird, alle armenischen Soldaten und Zivilisten sofort und bedingungslos freizulassen, die seit dem Angriffskrieg Ilham Aliyevs gegen Bergkarabach seit Herbst vergangenen Jahres gefangen gehalten werden. In der Resolution fordert das Europaparlament Jerewan und Baku auf, mögliche Verstöße gegen die Genfer Konvention zu untersuchen und Hinweisen auf Kriegsverbrechenm, darunter außergerichtliche Hinrichtungen und Leichenschändung, nachzugehen. Außerdem heißt es in der Resolution, dass aserbaidschanische Truppen am 12. Mai 2021 die territoriale Integrität der Republik Armenien und das Völkerrecht, durch Eindringen in das Hoheitsgebiet Armeniens, verletzt haben.

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