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Tschechischer Senat verurteilt Verbrechen der Nazis und Genozid an Armeniern

Der tschechische Senat hat am Mittwoch in einer Resolution die von den Nazis im Zweiten Weltkrieg begangenen Verbrechen gegen die Menschlichkeit und den Völkermord an den Armeniern im Osmanischen Reich vor 105 Jahren verurteilt.

Auf seiner Plenarsitzung am 20. Mai verabschiedete der Senat der Tschechischen Republik einstimmig eine Resolution zum 75. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs und zu den Gräueltaten gegen die Menschlichkeit während der beiden Weltkriege, einschließlich der Verurteilung des Völkermords an den Armeniern.

Die Resolution wurde von Senatsvizepräsident Milan Štěch vorgelegt.

Im April 2017 genehmigte die Abgeordnetenkammer des tschechischen Parlaments eine Resolution, in der der Genozid an den Armeniern und anderen Minderheiten im Osmanischen Reich während des Ersten Weltkriegs verurteilt wurde.

Lesen Sie auch:  Völkermord an Armenier: Kölner Initiative kämpft weiter für Genozid-Mahnmal
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