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Indischer Filmregisseur interessiert an der Verfilmung des Völkermords an den Armeniern

Regisseur Shekhar Kapur (l.) mit Schauspieler Clive Owen (r.) beim Internationalen Filmfestival 2007 in Toronto


Der indische Filmregisseur Shekhar Kapur berichtet, dass er darüber nachdenkt das Thema des Völkermords an den Armeniern zu verfilmen.

Shekhar verkündete diese Information kürzlich über seinen twitter-Account. „Ich fahre nach Armenien, um das Massaker an den Armeniern aus dem Jahre 1915 zu studieren und eventuell später einen Film darüber zu drehen.“, schreibt er.


In seinem twitter-Post fügte er zudem den Link zum englischen Wikipedia-Artikel „Armenian Genocide“ ein. Einige Stunden zuvor twitterte er bereits, dass er nach Jerewan fahren würde und sich frage, ob es eine armenische Community in Indien gebe.
Sein letzter Post zu diesem Thema erfolgte vor zwei Stunden Stunden, „Ich bin auf dem Weg nach Jerewan, um Möglichkeiten über eine Verfilmung zu erkunden. Nicht einen Film zu drehen. Es ist eine tragische Geschichte mit gewaltigem Ausmaß“, heißt es auf Shekhars twitter-Seite.
Shekhar Kapur ist ein indischer Schauspieler und Filmregisseur und der erste erfolgreiche Regisseur der „Hindi-Filmindustrie“ in Mumbai, der im Bereich der britischen sowie US-amerikanischen Filmindustrie preisgekrönte Filme schuf. Zu seinen bekannten Filmen zählen unter anderem „Bandit Queen“, „Elizabeth – Das goldene Königreich“ oder auch „Die vier Federn“. Im Jahre 2010 wurde Shekhar Kapur in die Wettbewerbsjury der 63. Filmfestspiele von Cannes berufen.

Lesen Sie auch:  Konferenz über islamisierte Armenier
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