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Bergkarabach

Eingreifen der Türkei in Bergkarabach von Parlamentariergruppe verurteilt

Albert Weiler MdB, Foto: Laurence Chaperon, Till Mansmann MdB, Foto: Rina Gechtina

Die stellvertretenden Vorsitzenden der Deutsch-Südkaukasischen Parlamentariergruppe des Bundestages haben eine gemeinsame Erklärung zu den neu entfachten Kämpfen in der Region Bergkarabach veröffentlicht.

Die Bundestagsabgeordneten Albert Weiler (CDU) und Till Mansmann (FDP) fordern Armenien und Aserbaidschan auf, „die militärischen Kamphandlungen um Berg-Karabach zu beenden. Die beteiligten Seiten müssen an den Verhandlungstisch zurückkehren und mit den Ko-Vorsitzenden der OSZE-Minsk-Gruppe konstruktiv zusammenarbeiten. Die Versuche, den Konflikt militärisch zu lösen, destabilisieren die Region und gefährden die Sicherheit der Menschen vor Ort.“, heißt es in der Erklärung.

Den Beschuss ziviler Siedlungen in der Hauptstadt von Bergkarabach, Stepanakert, sowie auf dem Territorium der Republik Armenien, bei dem mehrere Zivilisten getötet und zahlreiche verletzt wurden, verurteilten Weiler und Mansmann als „Akt der Aggression auf das Schärfste“.

„Gewalt kann keine Lösung sein. Alle Seiten müssen sich an das humanitäre Völkerrecht halten! Darüber hinaus sind wir in großer Sorge wegen des Engagements der Türkei in diesem Krieg. Durch das Eingreifen türkischer Kräfte wird die fragile Stabilität zusätzlich in gefährlicher Weise beeinträchtigt. Wir rufen gerade hier auch ausdrücklich zu einer verbalen Abrüstung auf. In diesen schweren Stunden sind unsere Gedanken bei den Familien und Angehörigen der Opfer beider Seiten“, schreiben die stv. Vorsitzenden der Parlamentariergruppe weiter.

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