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Die Türkei muss sich der Tatsache der Deportation und Massakrierung von 1,5 Millionen Armeniern stellen

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Hürriyet-Kolumnist Sedat Ergin


ISTANBUL. – Die kürzlich erfolgte »Dersim-Entschuldigung« des türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan bringt weitere Reaktionen in der türkischen Presse mit sich. Der Hürriyet-Kolumnist Sedat Ergin bearbeitete dieses Thema ebenfalls in seinem Artikel »Unsere (türkische) Geschichte muss überprüft werden.«

Der türkische Kolumnist hat angemerkt, dass Erdogans Entschuldigung für das Dersim (heute Tunceli) Massaker von 1938 ein wesentlicher Schritt bezogen auf die Konfrontation mit der eigenen Geschichte ist.
»Es gibt zahlreiche Ereignisse in der türkischen Geschichte, denen man sich stellen muss und die untersucht werden müssen. Nennt diese Ereignisse wie ihr wollt, aber das wichtigste von diesen ist die Deportation von 1,5 Millionen Armeniern aus ihrem Land in der Türkei und das Massaker an einer erheblichen Anzahl dieser Armenier.« schreibt der Kolumnist der Hürriyet.
Es ist zur Kenntnis zu nehmen, dass Tausende Armenier, die dem Völkermord 1915 entfliehen konnten und Zuflucht in den Dörfern von Dersim fanden, 1938 dort einem zweiten Genozid unterworfen waren.

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