Folgen Sie uns

Hallo, wonach suchen Sie?

Panorama

Aserbaidschan beschießt Tawusch Provinz in Armenien erneut seit mehreren Stunden

Über 30.000 Menschen wurden in dem Krieg zwischen Armenien und Aserbaidschan um Bergkarabach in den 1990er Jahren getötet (Foto: AFP)

IDSCHEWAN. – Die aserbaidschanische Seite hat am Dienstag mehrere Dörfer, darunter Mevses, Nerkin Karmiraghbyur und Aygepar, in der armenischen Region Tawusch beschossen.

Der Beschuss dauert nun schon seit vier Stunden an. Bislang wurden keine Verletzte gemeldet, berichtet der Gemeindeführer von Movses, Lyudvig Aperyan, der armenischen Nachrichtenagentur News.am.

Der Gemeindeführer von Karmiraghbyur, Manvel Kamendatyan, berichtet der Nachrichtenagentur, dass die Schüsse hauptsächlich auf das Dorf Aygepar abzielen. Glücklicherweise, so Kamendatyan, ist bislang von keinen Verletzten zu berichten.
Der Führer der Dorfgemeinschaft von Aygepar, Andranik Aydinyan, hat es abgelehnt die momentane Situation der Tawusch Provinz in Armenien zu kommentieren. Er begründet dies damit, dass jedes Mal, wenn die Medien über den Beschuss aus Aserbaidschan berichten, die aserbaidschanische Seite den Feuerbeschuss wieder aufnimmt. Aydinyan leitet an das armenische Verteidigungsministerium weiter, um Informationen zu bekommen.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung

Weitere Themen

Armenien

Am 19. Januar hat der armenische Menschenrechtsbeauftragte Arman Tatojan den Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Armenien, Dr. Michael Banzhaf, empfangen. Während des Treffens sprach...

Politik

Am 20. Januar empfing Armeniens Außenminister Ara Ajwasjan die Vertreter der Kovorsitzländer der OSZE-Minsk-Gruppe in Armenien – den russischen Botschafter Sergej Kopirkin, den französischen...

Politik

Ein Unterstützungspaket im Gesamtwert von 250 Millionen Dram (ca. 480.000 USD) wird vom UNDP, dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen, in Armenien für 54 Landwirte...

Politik

Russland will die Frage der Kriegsgefangenen des jüngsten Bergkarabach-Krieges abschließen: die Rückkehr der Kriegsgefangenen muss mit dem Prinzip „alle für alle“ organisiert werden, sagte...