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Bergkarabach

Albert Weiler verurteilt die aserbaidschanischen Angriffe in Berg-Karabach auf das Schärfste

Albert Weiler (CDU), Mitglied des Deutschen Bundestages (Fotograf: Laurence Chaperon)

Der Präsident des Deutsch-Armenischen Forums e. V. Albert Weiler MdB ist tief besorgt über die jüngste militärische Eskalation in Berg-Karabach.

Seine Erklärung zur Lage in Berg-Karabach: „Ich verurteile die aserbaidschanischen Angriffe in Berg-Karabach auf das Schärfste. Es ist bedauerlich, dass dabei die Zivilbevölkerung in Karabach angegriffen wurde – mehrere Zivilisten darunter ein 12-jähriges Kind wurden getötet.
Die militärische Eskalation an der Kontaktlinie zwischen Berg-Karabach und Aserbaidschan ist ein Zeichen dafür, dass die Waffenstillstandsvereinbarung nicht respektiert wird. Aserbaidschan missachtet somit den Friedensprozess im Rahmen der Minsker Gruppe. Zudem bedauere ich sehr, dass die aserbaidschanische Aggression von der türkischen Führung unterstützt wird.
Ich rufe die Seiten auf, die militärischen Handlungen unverzüglich einzustellen und den Waffenstillstand zu respektieren. In diesem Konflikt kann nur eine friedliche Lösung geben. Daher unterstütze ich die Forderung unseres Bundesaußenministers Steinmeier, zu den Verhandlungen im Rahmen der Minsker Gruppe zurückzukehren. Die Ko-Vorsitzenden hätten unsere volle Unterstützung bei dieser Arbeit. Ich hoffe, dass unsere Regierung den deutschen OSZE-Vorsitz für einen friedlichen Dialog zwischen den Konfliktparteien nutzen kann.
Das Thema liegt mir am Herzen – ich war schon in Berg-Karabach und konnte die Situation vor Ort beobachten. Ich habe mehrmals darauf hingewiesen, dass die demokratischen Entwicklungen in diesem Land unterstützt werden sollen. Gewalt ist auf keinen Fall eine Lösung. In diesen schweren Stunden sind meine Gedanken bei den Opfern und deren Familien beider Seiten.“

Lesen Sie auch:  Gorbatschow: Der Bergkarabach-Konflikt hatte und hat keine einfache Lösung
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