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US-Kongresskandidat nennt Waffengesetz als Grund für Genozid an Armeniern und Holocaust

US-Kongress-Kandidat Samuel „Joe The Plumber“ Wurzelbacher

US-Kongresskandidat Samuel Wurzelbacher erschien im Fokus der Weltpresse, als er in einem umstrittenen Video aussagte, dass die Reglementierung von Waffenbesitz zu dem Völkermord an den Armeniern und dem Holocaust führte.

Wurzelbacher, auch bekannt als „Joe The Plumber“, veröffentlichte eine Video-Kampagne gegen das Waffengesetz, berichtet CBS News. In seinem 40-sekündigen Video heißt es:

Im Jahr 1911 erließ die Türkei ein restriktives Waffengesetz. Von 1915 bis 1917 wurden 1,5 Millionen Armenier, unfähig sich zu verteidigen, vernichtet. Im Jahr 1939 erließ Deutschland ein restriktives Waffengesetz. Von 1939 bis 1945 wurden sechs Millionen Juden und sieben Millionen andere, unfähig sich zu verteidigen, vernichtet.

Die Aussage des US-Kongresskandidaten erzürnte jüdische Organisationen. David A. Harris, Präsident und CEO des „National Jewish Democratic Council“ sagte, Wurzelbacher verwendet die Erinnerung an die Opfer des Holocaust für politische Zwecke.
Rabbi Alan Sokobin, verurteilte die Video-Botschaft ebenfalls:

„Eine „Plumber“ Schrotflinte hätte die Millionen Armenier nicht vor dem Moloch der türkischen Streitkräfte retten können. Eine „Plumber“ Schrotflinte hätte nicht einen Juden vor den mechanisierten schweren Waffen des NS-Regimes retten können.“
Inzwischen behauptet Wurzelbacher er habe einfach nur Tatsachen aufgezählt. In einem Interview mit „Politico“ sagte er, dass verschiedene Staaten der Welt „versucht haben, ihre Bürger zu entwaffnen, um dann ihre eigenen nun unbewaffneten Bürger zu vernichten.“

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