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Armenierin unter Opfern beim Instanbuler Club-Anschlag: Sie sagte ihren Tod voraus

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Bei dem Anschlag in der Silvesternacht auf den Istanbuler Nachtclub „Reina“ sind ebenfalls die Armenierin Rita Chami und ihr Verlobter Elias Wardin getötet worden. Das Tragische: Rita soll ihren eigenen Tod nur Tage vor ihrem Flug in die Türkei auf ihrem Facebook-Account vorhergesagt haben.
„Hoffentlich werden wir Spaß haben. Das schlimmste was passieren kann ist, dass ich bei einer Explosion ums Leben komme und meiner Mutter folgen werde“, soll Rita geschrieben haben. Ihre Mutter starb erst vor kurzem an Krebs. Auf Ritas Instagram-Account heißt es – vermutlich an ihre Mutter gerichtet – auf armenisch: „Immer in meinem Herzen“ (միշտ իմ սրտում).
Rita sowie ihr Verlobter Elias, beide im Alter von 26, waren Studenten an der „American University of Science and Technology“ im Libanon und befanden sich auf einer gemeinsamen Europa-Reise.
Wie die Boulevardzeitung „The Sun“ berichtet, wurde Rita 2-mal und ihr Verlobter 3-mal angeschossen. Elias ist beim Versuch seiner Verlobten zu helfen mit ihr zusammen in ihren Armen gestorben.
https://www.instagram.com/p/BOr9vRZlGfL
Insgesamt kamen bei dem Anschlag in der Neujahrsnacht 39 Menschen ums Leben. 70 weitere wurden verletzt. Der Attentäter, der gegen 1:30 Ortszeit den bekannten Nachtclub stürmte, feuerte 120 Patronen ab. Er befindet sich weiterhin auf der Flucht.

Lesen Sie auch:  Völkermord an Armenier: Kölner Initiative kämpft weiter für Genozid-Mahnmal
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